Presse

Orchesterkonzert 2

Wiener Symphoniker

  1. August – 11.00 Uhr, Festspielhaus

Musikalische Leitung Paolo Carignani und Johannes Debus
Tenor Rafael Rojas
Bariton Thomas Oliemans
Posaune Uwe Dierksen
Prager Philharmonischer Chor
Bregenzer Festspielchor

Gioachino Rossini Ouvertüre zu Guillaume Tell

Luciano Berio Solo für Posaune und Orchester

Kultur Zeitschrift Online

Inspirierender musikalischer Blick nach Italien – Beim zweiten Orchesterkonzert wurde viel geboten, unter anderem ein Glanzpunkt mit dem Posaunisten Uwe Dierksen und einem Werk von Luciano Berio

[…] Jubelnden Applaus ernteten der herausragende Solist Uwe Dierksen für seine aufrüttelnde Spielart sowie der Prager Philharmonische Chor, der Bregenzer Festspielchor und die Solisten Rafael Rojas und Thomas Oliemans. […]

[…] Die Meisterschaft des italienischen Komponisten Luciano Berio kam in seinem 1999 entstandenen Werk Solo für Posaune und Orchester voll zur Geltung, denn der Solist und die Wiener Symphoniker unter der Leitung von Johannes Debus formten die Musik mit intensiver Aussagekraft. […]

[…] Mit vielgestaltigen Mitteln variierte Uwe Dierksen die musikalische Linie. Er raute die Töne auf, spielte sie brüchig, drang mit raschen Folgen und gespaltener Linienführung an die Grenzen der Tonentstehung vor, entwickelte im Kontext überraschende Tonqualitäten und breitete damit weit gefasste, ständig changierende Klanglinien und -felder souverän aus. Das Orchester folgte dem Solisten präsent und entfaltete seinen Part mit spannungsreichen Klangfarbenmustern. Reizvoll wirkte überdies die Besetzung mit zusätzlichen Saxophonen und Bassklarinetten. In einer gut nachvollziehbaren Bogenform schloss sich der Kreis schließlich im unisono erklingenden Ausgangston. Das Publikum goutierte Berios Solo mit viel Applaus für Uwe Dierksen, Johannes Debus und die Wiener Symphoniker. […]

APA

Das zweite Orchesterkonzert der Bregenzer Festspiele hatte als Matinee der Wiener Symphoniker das Zeug für ein musikalisches Wort zum Sonntag. Viel und verdienter Beifall für alle Mitwirkenden. […]

[…] Große Aufmerksamkeit und Zustimmung des Publikums erhielt vor der Pause Luciano Berios 1999 uraufgeführtes Solo für Posaune und Orchester. Das 20-minütige Werk ist gespickt mit spieltechnischen Schwierigkeiten, die der Posaunist Uwe Dierksen bravourös meisterte. […] die Zuhörer […] quittierten das zeitgenössische Stück mit ungewöhnlich langem Beifall. […]

NEUE Vorarlberger Tageszeitung

[…] Posaunist Uwe Dierksen war es zu verdanken, dass diese Reise in die Welt der Töne jenseits von Dur und Moll dann aber zum spannenden Abenteuer wurde. […]

Kölner Rundschau:

…. mit Luciano Berios „Sequenza 5″einer grandiosen solistischen Leistung des Posaunisten Uwe Dierksen. Die mimische Komik darin ist durchaus beabsichtigt als Verbeugung vor der Genialitätvon Berios einstigen Nachbarn, dem Clown Grock…

 

‚Wittener Tage für neue Kammermusik:

SWR 2 Sendung, Spurensuche:

…Andreas Dohmen Stück … blinde Worte entpuppte sich als Meisterwerk für Sopran, Posaune und Kammerorchester…

 Radio Bremen, Marita Emigholz:

….und mit diesen Wortschöpfungen..hat er sich beschäftigt und ein Stück für Sopran, Posaune und Kammerorchester geschrieben, das genial aufgeführt wurde mit einer Sängerin namens Sarah Maria Sun und Uwe Dierksen eben als Posaunisten und dem WDR Sinfonieorchester Köln. Eine wahre Freude das zu erleben. Und es war virtuos gesungen und gespielt.

Westfälischer Anzeiger:

……oder noch virtuoser und elektronische aufbereitet der Posaunist Uwe Dierksen in „Traces XI“ von Martin Matalon.

 

FAZ Artikel September 2014

FAZ

 

 

Enjoy Jazz

Enjoy Jazz Foto

 

Deutschlandfunk

Die neue Platte: „ROOR“

Die dritte und letzte CD, die ich Ihnen heute anspielen will, gilt der Posaune. Ihr Spieler ist Uwe Dierksen, seit fast 20 Jahren Posaunist des Ensemble Modern.Genau diesem Umstand verdankt sich die Veröffentlichung in der EM-Edition, in der sich die Ensemble-Mitglieder nach eigenem Gusto seit einiger Zeit selbst porträtieren. Zappt man durch vorliegend Doppel-CD, so mag man nicht glauben, dass das Blechblasinstrument, so wie Dierksen es handhabt, in der Welt der Klassik immer noch randständig ist. Dierksen, selbst Bandleader und Komponist, steht für das Gegenteil ein. Sehr verschiedene musikalische Welten – Rock, Jazz, Noise, Elektronik, Neue Musik – sind auf seinen zwei Scheiben zugegen; allerdings nicht nach Sparten sortiert, sondern zeitgenössischen Komponieren an sich zu Grunde gelegt. Nur ein einziger Klassiker Neuer Musik ist vertreten – Berio. Daneben Frank Zappa, Folke Rabe, Helmut Oehring, Hector Moro. Stilistische Offenheit ist hier Programm. Die Hälfte der versammelten Stücke hat Dierksen selber notiert, fast alle anderen uraufgeführt. Disc 2 reiht Aufnahmen verschiedenerHerkunft, inclusive einiger pop-rock musikalischer Titel, die Dierksen für seine Mavis Band komponiert hat. Disc 1 birgt ein Solo-Programm namens Roor, welches die Posaune in ihrer immensen klanglichen Vielfalt, in Dynamik,Tonumfang, Experimentierfähigkeit ausführlichst präsentiert. In der an sich bereits hochkarätigen Solisten-Reihe des Ensemble Modern sticht Dierksens Album für mich auf besondere Weise heraus: Avantgarde vermittelt sich hier ganz unkonventionell, als wirklich lustvoll zu hören, und dabei als an Finessen und Überraschungen reich.

Frankfurter Rundschau

„ROOR“

Das Erstaunliche ist nicht allein die Breite dieses musikalischen Spektrums, obgleich sie bemerkenswert ist. Das eigentlich Erstaunliche ist der Eindruck, dass hier ein Gesamtkonzept planvoll realisiert worden ist, dessen Bauweise den Eindruck erweckt, dass jedes Stück um eine neue Kurve eines musikalischen Weges führt. Ein Album also, das von Stück zu Stück weiter, größer, tiefer, eigener wird, aber nie enger, über zwei CDs hinweg. So ein Posaune-Solo-Album gab es bisher noch nirgends.

 

Jazzdimensions:

CD Kritik Fred Frith: Tense Serenity, Label: Winter und Winter 

So finden sich auf zwei CDs Frith´sche Kompositionen aus einer Phase zwischen 1990 und 2001, aktuell eingespielt mit Hilfe des „Arditti String Quartetts“ – namentlich Irvine Arditti (violin), Graeme Jennings (violin), Ralf Ehlers (viola) und Rohan de Saram (Violoncello). Beim Titel „Tense Serenity“ ist zusätzlich Uwe Dierksen mit einer nur bravourös zu nennenden Leistung an der Posaune zu hören.

 

ORF Orchester unter Bertrand de Billy, Wien Konzerthaus.

Johannes Maria Staud: Incipit 3 für Posaune Solo und Orchester

… Zuvor war man live dabei gewesen, wie das RSO mit dem unerschrockenen Posaunisten Uwe Dierksen fulminant eine knifflige Novität von Johannes Maria Staud zur Erstaufführung brachte…was Bertrand de Billy mit seinen Musikern geschafft hat, ist allemal export-, also auch sendetauglich.

 

Bayerisches Sinfonieorchester unter Martin Brabbins, Musica Viva. Johannes Maria Staud: Incipit 3 für Posaune Solo und Orchester

Die Presse, Wien:

…mit welch virtuosen Kapriolen eine Posaune aus dem –Stiefkind- Dasein erlöst –überraschen kann, das führte Uwe Dierksen in Johannes Maria Stauds „Incipit 3“ vor. Ein Eindruck schindendes Solo-Konzert…, das als pralles Farbenspiel offeriert wurde.

Münchner Merkur

 

mavis-music

Peter Erskin:

What makes Mavis is really cool is the distillation of a combined sensibility ~ an uncompromised aesthetic form that reaches up and outward towards the new. A music that makes the message seem all the more relevant but never compromised. There is no mistaking that this is music that exists for its own sake.

Meanwhile, this band rocks with the best of what New York, London, Paris or Los Angeles can offer. My congratulations to all involved.