Pressestimmen

Uraufführung Musik zum Stummfilm Uwe Dierksen Quartett, „Menschen am Sonntag“, R:Robert Siodmak, Billie Wilder, D 1929 Oetker Halle Oktober 2021

Es erstaunt immer wieder, welche Klangopulenz das Quartett hervorbringt, aber auch, welche subtile Zartheit im perkussiven und Pizzicato-Spiel. Und natürlich darf auf die laut- malerischen Klangeffekte nicht verzichtet werden. Da fällt die Tür passgenau zum dumpfen Klavierakkord zu, da lacht und wiehert die Posaune. Wie an der Länge und Stärke des Applauses abzulesen war, befand das Publikum: Das war Spitze! Westfalen Blatt

Hörspiel „Curtain Call“ von und mit Schauspielerin Judith Rosmair und Uwe Dierksen, hr 2 und ARD Mediathek

..“ob singend oder verzerrt, keifend oder schmeichelnd, verärgert oder rhythmisch rappend wie eine anfahrende Dampflokomotive, Judith Rosmair und Uwe Dierksen verbinden in „Curtain Call“auf beste charmant-intelligente Weise Wort und Ton, Sinn-und Sinnlichkeit, absurden Humor und hohe Literatur. Frankfurter Allgemeine Zeitung

ORF Orchester unter Bertrand de Billy, Wien Konzerthaus. Johannes Maria Staud: Incipit 3 für Posaune Solo und Orchester

Zuvor war man live dabei gewesen, wie das RSO mit dem
unerschrockenen Posaunisten Uwe Dierksen fulminant eine knifflige Novität von Johannes Maria Staud zur Erstaufführung brachte…was Bertrand de Billy mit seinen Musikern geschafft hat, ist allemal export-, also auch sendetauglich. Die Presse Wien

Bayerisches Sinfonieorchester unter Martin Brabbins, Musica Viva. Johannes Maria Staud: Incipit 3 für Posaune Solo und Orchester:

…mit welch virtuosen Kapriolen eine Posaune aus dem –Stiefkind- Dasein erlöst – überraschen kann, das führte Uwe Dierksen in Johannes Maria Stauds „Incipit 3“ vor. Ein Eindruck schindendes Solo-Konzert…, das als pralles Farbenspiel offeriert wurde. Münchner Merkur

Luciano Berio „Solo“ für Posaune und Orchester:

Inspirierender musikalischer Blick nach Italien – Beim zweiten Orchesterkonzert wurde viel geboten, unter anderem ein Glanzpunkt mit dem Posaunisten Uwe Dierksen und einem Werk von Luciano Berio. Jubelnden Applaus ernteten der herausragende Solist Uwe Dierksen für seine aufrüttelnde Spielart. NEUE Vorarlberger Tageszeitung

Die Meisterschaft des italienischen Komponisten Luciano Berio kam in seinem 1999 entstandenen Werk Solo für Posaune und Orchester voll zur Geltung, denn der Solist und die Wiener Symphoniker unter der Leitung von Johannes Debus formten die Musik mit intensiver Aussagekraft. […]. Das Publikum goutierte Berios Solo mit viel Applaus für Uwe Dierksen, Johannes Debus und die Wiener Symphoniker. APA

[…] Große Aufmerksamkeit und Zustimmung des Publikums erhielt vor der Pause Luciano Berios 1999 uraufgeführtes Solo für Posaune und Orchester. Das 20-minütige Werk ist gespickt mit spieltechnischen Schwierigkeiten, die der Posaunist Uwe Dierksen bravourös meisterte. […] die Zuhörer […] quittierten das zeitgenössische Stück mit ungewöhnlich langem Beifall. […] Die Presse Wien

Kölner Philharmonie:

…. mit Luciano Berios „Sequenza 5″einer grandiosen solistischen Leistung des Posaunisten Uwe Dierksen. Die mimische Komik darin ist durchaus beabsichtigt als Verbeugung vor der Genialitätvon Berios einstigen Nachbarn, dem Clown Grock…Kölner Rundschau

Wittener Tage für neue Kammermusik:

…Andreas Dohmen Stück … blinde Worte entpuppte sich als Meisterwerk für Sopran, Posaune und Kammerorchester… SWR 2 Sendung, Spurensuche

 Radio Bremen:

….und mit diesen Wortschöpfungen..hat er sich beschäftigt und ein Stück für Sopran, Posaune und Kammerorchester geschrieben, das genial aufgeführt wurde mit einer Sängerin namens Sarah Maria Sun und Uwe Dierksen eben als Posaunisten und dem WDR Sinfonieorchester Köln. Eine wahre Freude das zu erleben. Und es war virtuos gesungen und gespielt. Marita Emigholz

Wittener Tage für Neue Kammermusik:

……oder noch virtuoser und elektronische aufbereitet der Posaunist Uwe Dierksen in „Traces XI“ von Martin Matalon. Westfälischer Anzeiger

FAZ Artikel September 2014

FAZ

Enjoy Jazz

Enjoy Jazz Foto

Deutschlandfunk

Die neue Platte: „ROOR“

Die dritte und letzte CD, die ich Ihnen heute anspielen will, gilt der Posaune. Ihr Spieler ist Uwe Dierksen, seit fast 20 Jahren Posaunist des Ensemble Modern.Genau diesem Umstand verdankt sich die Veröffentlichung in der EM-Edition, in der sich die Ensemble-Mitglieder nach eigenem Gusto seit einiger Zeit selbst porträtieren. Zappt man durch vorliegend Doppel-CD, so mag man nicht glauben, dass das Blechblasinstrument, so wie Dierksen es handhabt, in der Welt der Klassik immer noch randständig ist. Dierksen, selbst Bandleader und Komponist, steht für das Gegenteil ein. Sehr verschiedene musikalische Welten – Rock, Jazz, Noise, Elektronik, Neue Musik – sind auf seinen zwei Scheiben zugegen; allerdings nicht nach Sparten sortiert, sondern zeitgenössischen Komponieren an sich zu Grunde gelegt. Nur ein einziger Klassiker Neuer Musik ist vertreten – Berio. Daneben Frank Zappa, Folke Rabe, Helmut Oehring, Hector Moro. Stilistische Offenheit ist hier Programm. Die Hälfte der versammelten Stücke hat Dierksen selber notiert, fast alle anderen uraufgeführt. Disc 2 reiht Aufnahmen verschiedenerHerkunft, inclusive einiger pop-rock musikalischer Titel, die Dierksen für seine Mavis Band komponiert hat. Disc 1 birgt ein Solo-Programm namens Roor, welches die Posaune in ihrer immensen klanglichen Vielfalt, in Dynamik,Tonumfang, Experimentierfähigkeit ausführlichst präsentiert. In der an sich bereits hochkarätigen Solisten-Reihe des Ensemble Modern sticht Dierksens Album für mich auf besondere Weise heraus: Avantgarde vermittelt sich hier ganz unkonventionell, als wirklich lustvoll zu hören, und dabei als an Finessen und Überraschungen reich.

Frankfurter Rundschau

„ROOR“

Das Erstaunliche ist nicht allein die Breite dieses musikalischen Spektrums, obgleich sie bemerkenswert ist. Das eigentlich Erstaunliche ist der Eindruck, dass hier ein Gesamtkonzept planvoll realisiert worden ist, dessen Bauweise den Eindruck erweckt, dass jedes Stück um eine neue Kurve eines musikalischen Weges führt. Ein Album also, das von Stück zu Stück weiter, größer, tiefer, eigener wird, aber nie enger, über zwei CDs hinweg. So ein Posaune-Solo-Album gab es bisher noch nirgends.

Jazzdimensions:

CD Kritik Fred Frith: Tense Serenity, Label: Winter und Winter 

So finden sich auf zwei CDs Frith´sche Kompositionen aus einer Phase zwischen 1990 und 2001, aktuell eingespielt mit Hilfe des „Arditti String Quartetts“ – namentlich Irvine Arditti (violin), Graeme Jennings (violin), Ralf Ehlers (viola) und Rohan de Saram (Violoncello). Beim Titel „Tense Serenity“ ist zusätzlich Uwe Dierksen mit einer nur bravourös zu nennenden Leistung an der Posaune zu hören.